Ich freue mich so sehr, dich in diesem Blog-Begleiter begrüssen zu dürfen.
An dieser Stelle möchte ich dich einladen, dir bereits jetzt selbst zu danken.
Denn die wenigsten Menschen bringen den Mut auf, in die echte Selbstkonfrontation und tiefe Selbstreflexion zu gehen.
Die Tatsache, dass du hier bist, zeigt dein tiefes Interesse daran, andere Menschen besser verstehen zu wollen,
sie zu unterstützen sowie mehr Licht in dein eigenes Leben scheinen zu lassen.
Das ist eine bewusste Entscheidung für dich selbst – und sie ist absolut grossartig.
Schon in diesem ersten Blog-Post beginnst du, wertvolle Schlüsselworte und Vokabeln zu sammeln. Diese werden dir eine fundamentale Hilfe dabei sein, deine inneren Bilder, deine ganz eigene Wortwahl und die Symbole, die dir täglich begegnen, tiefgründig zu interpretieren.
Du wirst viele deiner bisherigen und kommenden Erlebnisse mit völlig anderen Augen sehen.
Plötzlich werden dir im Alltag unzählige Zeichen auffallen, die du andernfalls wahrscheinlich niemals als Synchronizität oder Botschaften wahrgenommen hättest.
Es ist ein Weg des Erwachens:
Du wirst beginnen, durch den Schleier der Illusion zu blicken, damit du im bewussten, reinen Kontakt mit deiner Seele deine wahre, unverfälschte Schönheit erblicken kannst.
Um die Ganzheit unseres Seins zu verstehen, dürfen wir verschiedene Ebenen des Bewusstseins betrachten.
Jedes System für sich ist ein geschlossenes Universum auf seiner ganz eigenen Ebene – und doch greifen sie auf magische Weise ineinander:
Die adlerianische Psychologie: Hier werden die Eigenschaften, Charaktere und Absichten eines Menschen in vier psychologische Grundrichtungen der Persönlichkeit – vier Wesensgruppen – eingeteilt, die vor allem im sozialen Gefüge und im Lebensstil sichtbar werden.
Die Jungsche Psychologie (C.G. Jung): Sie taucht tief in das kollektive Unbewusste ein. Jung schenkt uns das Konzept der Archetypen – universelle, in jedem Menschen angelegte Urbilder und Energien. Zudem begründete Jung das Prinzip der Synchronizität: das Phänomen, dass innerer Geist und äussere Materie durch einen tieferen Sinn (und nicht durch Ursache und Wirkung) miteinander verknüpft sind. Seine Typologie (Introversion/Extraversion sowie die Funktionen Denken, Fühlen, Empfinden, Intuition) bildet die psychologische DNA unserer Persönlichkeitsstruktur.
Die Mystik: Sie geht Hand in Hand mit Jungs Archetypenlehre und ordnet den psychologischen Richtungen die klassischen vier mystischen Wesensgruppen und die Naturelemente (Feuer, Wasser, Luft, Erde) zu.
Die Psycho-Physiognomik: Dieses System macht unsere ge- und erlebte Persönlichkeit im Physischen sichtbar. Unser manifestiertes Denken zeigt sich in unseren Taten, unseren Körperformen, unserer Mimik und Gestik. Der Geist wird greifbare Materie in der irdischen Welt.
Die Chakren: Sie gehören zum ältesten System der Menschheit und befinden sich auf der feinstofflichen Ebene. Sie sind rational oft nicht erklärbar oder sichtbar, und dennoch zutiefst spürbar. Feinstoffliche Energie wird genau dann zur sichtbaren Materie, wenn wir ihr lange genug, oft genug und intensiv genug Aufmerksamkeit schenken – oder sie vehement ablehnen.
An der Oberfläche wirken diese Ansätze wie völlig verschiedene, isolierte Systeme.
Wer versucht, sie rein rational oder linear miteinander zu kombinieren, stösst schnell an die Grenzen des Verstandes.
Doch sobald wir tiefer eintauchen – unter die Oberfläche, hin zu den Urprinzipien –, lässt sich in allem eine verbindende Grundenergie durch eine bestimmte Grundform erkennen. C.G. Jung würde sagen: Wir blicken hier direkt auf das Wirken der Archetypen im kollektiven Unbewussten. Es wird sichtbar, wie im Verborgenen dieselben universellen Gesetzmässigkeiten und kosmischen Abläufe wirken. Was im Inneren als psychische Energie existiert, spiegelt sich durch Synchronizität im Aussen wider.
Um diese tiefere Verbindung zu verstehen, dürfen wir das klassische, lineare Denken verlassen und uns dem „senkrechten Denken“ öffnen – jener integrierten Symbolsprache, die schon in den Epochen der Alchemie (ein Bereich, den auch C.G. Jung intensiv erforschte) die Brücke zwischen Makrokosmos und Mikrokosmos schlug.
Sich selbst und die Welt auf diese ganzheitliche Weise zu erfahren, ist zutiefst faszinierend. Es holt dich heraus aus starren Konzepten und führt dich hinein in ein lebendiges, dynamisches Wachstum.
Begleite mich auf dieser Reise durch die Schichten deines Seins:
In diesem Blog-Post widmen wir uns zuerst den vier Grundrichtungen der Persönlichkeit, von denen Alfred Adler sprach.
Es gibt Wünsche, Tendenzen, Bedürfnisse und Bestrebungen, die vielen oder sogar allen Menschen gleich sind.
Genau als solche universellen Wünsche lassen sich die vier Grundrichtungen der Persönlichkeit verstehen. Sie schenken uns einen unschätzbar guten Ansatz,
um den persönlichen Lebensstil aus seiner Zielrichtung heraus zu verstehen.
Sie bieten uns eine Methode, die emotionale Grundlinie eines Menschen zu erfassen und die Tendenzen seines Lebensweges klar zu überschauen.
Wenn wir uns intensiv mit persönlichem Wachstum beschäftigen, fällt eines schnell auf:
Wir müssen das Thema Motivation noch viel stärker mit der gesamten Persönlichkeit verbinden.
Einzigartig und doch verbunden: Jeder Mensch ist ein absolutes Unikat, unverwechselbar und einzigartig. Und doch gibt es tief in uns Wünsche und Bestrebungen, die wir alle teilen.
Keine Hierarchie: Jede der vier Grundrichtungen kann an erster Stelle stehen – deshalb nennen wir sie Grundrichtungen. Keine ist besser, schlechter, wertvoller oder fehlerhafter als die andere.
Die Sackgasse vermeiden: Das Wort „Sackgasse“ kennzeichnet die spezifische Situation, die ein Mensch mit seiner jeweiligen Grundrichtung um jeden Preis vermeiden möchte.
Jede Richtung hat ihren Preis: Der Preis im Leben wird umso höher, je mehr einer der vier Wünsche die anderen übersteigt und die restlichen Bedürfnisse dadurch in den Hintergrund gedrängt werden.
Schon Hippokrates, der berühmteste Arzt der Antike, legte die Basis für die allererste Typenlehre.
Er prägte den zeitlosen Satz:
„Wer weiterkommen will, sollte sich mit seiner Persönlichkeit beschäftigen, damit er sich und sein Verhalten selbst besser versteht!“
In der Individualpsychologie von Alfred Adler wurde dieser Ansatz genial weiterentwickelt.
Adler erkannte, dass jeder Mensch in seinen ersten Lebensjahren ganz unbewusst Grundregeln und Anschauungen entwickelt, die den persönlichen Lebensstil ausmachen. Diese Grundrichtung ist nicht angeboren. Sie ist das faszinierende Ergebnis der Kreativität des Kindes, seiner Erziehung und der Interaktion mit seinen Mitmenschen. Einmal geformt, behält der Mensch diese Grundtendenzen im Großen und Ganzen bei.
Bereits 1933 beschrieb Adler diese Persönlichkeitsgrundmuster – leicht verständlich und sofort anwendbar.
Er schuf damit eines der besten Instrumente, um menschliches Verhalten greifbar zu machen.
In den 1970er-Jahren entwickelte die israelische Psychologin Nira Kfir dieses Modell auf den Grundlagen der Individualpsychologie entscheidend weiter.
Im deutschsprachigen Raum war es vor allem der Individualpsychologe Theo Schoenaker (Bestsellerautor von „Mut tut gut“ und Gründer des Adler-Dreikurs-Instituts),
der das Modell systematisierte und den ersten Fragebogen dazu entwickelte.
Heute führen Experten wie Urs Bärtschi (Inhaber Coachingplus) und seine Frau Ruth Bärtschi (Akademie f. Individualpsychologie) diese wertvolle Arbeit mit modernen Testverfahren wie dem GPI weiter.
Urs Bärtschi aus Zürich (Schüler Schoenakers) bringt es auf den Punkt: „Nur wer sich selbst versteht, kann seine Lebensweise optimieren.“
Die vier Grundrichtungen verdeutlichen unsere tiefsten Grundüberzeugungen sowie unsere alltäglichen Denk- und Verhaltensmuster.
Du kannst sie dir wie vier charakterstarke Theaterdarsteller auf deiner inneren Lebensbühne vorstellen:
die Geschäftige, die Konsequente, die Freundliche und die Gemütliche.
Sie bestimmen die Hauptziele eines Menschen und zeigen radikal ehrlich auf:
Was der Mensch am höchsten bewertet und am intensivsten anstrebt.
Was er auf gar keinen Fall erleben will (seine persönliche Sackgasse).
Welchen Preis er im Leben dafür unbewusst in Kauf nimmt.
Dieses Modell ist nicht dazu da, dich oder andere in eine Schublade zu stecken oder abzustempeln.
Im Gegenteil!
Es geht darum, durch treffende Worte und Beschreibungen das Menschsein, dein Selbstmanagement, deine inneren Dialoge und unbewussten Verstrickungen verständlicher zu machen.
Sich selbst und andere verstehen zu lernen – davon profitieren schlichtweg alle.
Jede Grundrichtung hat ihre Licht- und Schattenseiten. Hat ein Mensch genügend Selbstvertrauen und Mut,
entfalten sich die konstruktiven, strahlenden Seiten seiner Persönlichkeit.
In Krisensituationen oder bei großem Stress tritt die Kern-Grundrichtung oft besonders scharf hervor.
Im vertrauten Umfeld (unter Partnern oder engen Kollegen) wählen wir instinktiv oft ein Gegenüber, bei dem wir unsere Grundrichtung voll ausleben können.
Hier ist deine persönliche Visitenkarte der vier Typen:
Die Ausrichtung: Spontane Kontaktbereitschaft & absolute Resultatorientierung.
Das Licht (Positiv): Extrem aktiv, sprudelt vor neuen Ideen, kann andere mühelos mitreissen und begeistern.
Sie arbeitet leidenschaftlich für Ideale, weiß exakt, was sie will, ist enorm leistungsfähig, ausdauernd und voller Energie.
Der Schatten (Negativ): Neigt in der Übertreibung dazu, andere abzuwerten, um sich selbst aufzuwerten.
Lädt sich eine Überverantwortlichkeit auf, die in die Überlastung führt, und weckt unbewusst Schuldgefühle bei anderen, nur um selbst Bedeutung zu haben.
Die Ausrichtung: Bedachtsame Kontaktbereitschaft & absolute Resultatorientierung.
Das Licht (Positiv): Absolut zuverlässig, produktiv und geradlinig. Sie besitzt ein grandioses Gefühl für Zeit, Struktur und Ordnung. Sie sucht und gibt Sicherheit, übernimmt klaglos Verantwortung und kann Ressourcen perfekt einteilen.
Der Schatten (Negativ): Engt andere in stressigen Phasen durch starre Vorschriften und übermäßige Kontrolle ein.
Hält eigene Gedanken und Gefühle oft rigoros zurück und flüchtet in einen kühlen, sozialen Abstand.
Die Ausrichtung: Spontane Kontaktbereitschaft & tiefe Beziehungsorientierung.
Das Licht (Positiv): Die geborene Harmonisiererin und Friedensstifterin. Sie ist unheimlich hilfsbereit, feinfühlig, tolerant und empathisch.
Es fällt ihr leicht, neue Kontakte zu knüpfen und warmherzige Räume zu erschaffen.
Der Schatten (Negativ): Kann partout nicht „Nein“ sagen.
Richtet ihre eigene Meinung viel zu stark nach anderen aus, scheut jedes gesunde Risiko und erdrückt sich selbst mit dem Anspruch,
absolut jede Erwartung erfüllen zu müssen.
Die Ausrichtung: Bedachtsame Kontaktbereitschaft & tiefe Beziehungsorientierung.
Das Licht (Positiv): Verbreitet eine wunderbare, gemütliche Atmosphäre und tiefe Lebensfreude.
Sie ist diplomatisch, ausgeglichen, extrem tolerant und versteht es meisterhaft, das Leben mit allen Sinnen zu geniessen und Aufgaben elegant zu delegieren.
Der Schatten (Negativ): Will um jeden Preis in ihrer Komfortzone in Ruhe gelassen werden. Neigt dazu, andere manipulativ in ihren Dienst zu stellen,
drückt sich vor echter Verantwortung, sucht die schnelle, kurzfristige Befriedigung und ist viel zu leicht mit sich selbst zufrieden.
Der gesamte Fokus dieses Ansatzes liegt auf deinen Möglichkeiten.
Es geht um die langfristige und nachhaltige Verbesserung deines Lebens durch gezielte, liebevolle Interventionen in deinen Beziehungen, deiner Arbeit und deiner Gesundheit.
Innere Dialoge werden sichtbar: Du ertappst dich selbst dabei, was du dir insgeheim erzählst, und verstehst deine wahren Absichten.
Mut-Strategien skizzieren: Du lernst, wie du die konstruktiven Aspekte deiner Grundrichtung mit echtem Selbstvertrauen entfalten kannst.
Frieden schliessen: Mit sich selbst in Frieden leben heißt, die eigenen Eigenarten – die Stärken wie die Schwächen – glasklar zu erkennen und vollkommen anzunehmen.
Nutze das Wissen um deine Grundrichtung niemals als billige Entschuldigung, um den Aufgaben des Lebens zu entgehen
(„Ich bin halt eine Gemütliche, ich muss das nicht tun...“).
Es ist außerdem völlig vergeudete Energie, deine eigene Grundrichtung ablehnen oder krampfhaft verändern zu wollen!
Warum? Weil das Verleugnen deiner Natur dich direkt in die emotionale Sackgasse dieser Grundrichtung führt – und diesen Preis willst du nicht bezahlen.
Deine Fortschritte und Entwicklungsmöglichkeiten liegen nicht im Widerstand, sondern darin,
wie du innerhalb deiner Grundrichtung reagierst.
Entwickle Mut. Entwickle Selbstvertrauen. Engagiere dich auf der positiven, sozial nützlichen Seite deines Typs!
Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Doch es ist eine Lebenskunst, die eigenen Stärken nicht nur zu kennen,
sondern sie aus tiefstem Herzen zu schätzen.
Auf dem „Fehlenden“ kann man kein Fundament bauen.
Dein Selbstwertgefühl baut sich ausschließlich auf deinen Stärken, auf deinen Erfolgen und auf deiner inneren Zufriedenheit auf.
Lerne, dich selbst mit positiven, wohlwollenden Augen zu betrachten, anstatt dich in endloser Selbstabwertung und Defizit-Orientierung zu verlieren.
Zu einer gesunden Psychohygiene gehört eine freundliche innere Haltung und ein liebevoller innerer Dialog.
Das ist die absolute Basis für ein kraftvolles, kooperatives Miteinander im Außen.
Schau heute in den Spiegel und erkenne den wunderbaren, facettenreichen Menschen, der du bist.
Du hast jeden Tag neu die Chance, mindestens einen ganz entscheidenden Teil dieser Welt zu verbessern und zum Leuchten zu bringen: Dich selbst.
Ein kostenfreies unverbindliches Erstgespräch ist ein Weg, um dich neu und tiefer kennenzulernen, die eigene Kraft zu spüren und echt zu leben.
Komm zurück in deine Kraft.
Ich lade dich ein die Seele hinter der Persona - deiner Persönlichkeit, zu entdecken und echt zu erfahren - wenn du Lust hast tiefer zu gehen
und tiefer zu leben,
komm mit mir in Kontakt.
